PSK31-Decoder im Browser
PSK31 ist die Betriebsart für Tastaturgespräche auf Kurzwelle: schmal, sparsam und auch bei schwachen Signalen gut lesbar. Signal-Pirat liest PSK31 aus einer Aufnahme oder live über den Empfängerausgang und erzeugt PSK31-Ton zum Üben. Alles läuft im Browser.
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Ohne Installation, ohne Anmeldung nutzbar.
Was die Seite kann
- BPSK31 und BPSK63 aus WAV oder MP3 bis 5 Minuten lesen
- Live über Mikrofon oder Empfängerausgang
- Tonfrequenz wird gesucht und laufend nachgeführt
- Rauschsperre gegen Fehlzeichen in Signalpausen
- Erkennung auch in der Signalsuche neben CW, RTTY und APRS
Hintergrund
PSK31 wurde 1998 von Peter Martinez (G3PLX) vorgestellt und 2013 als ITU-R M.2034 empfohlen. Gesendet werden 31,25 Symbole pro Sekunde: Eine Phasenumkehr des Trägers bedeutet 0, ein gleichbleibender Träger 1. Die Zeichen sind im Varicode verschlüsselt, in dem häufige Zeichen kurze Codes haben; kein Code enthält zwei Nullen hintereinander, deshalb trennt „00“ die Zeichen. Damit belegt PSK31 nur rund 60 Hz Bandbreite.
In der Praxis
So geht es: Empfänger in USB auf ein PSK31-Signal abstimmen, etwa auf den üblichen Frequenzen im 20-m- oder 40-m-Band, sodass das Signal bei rund 1000 Hz im Ton liegt. Live liest der Decoder ab der eingestellten Tonfrequenz und führt sie nach; „Träger suchen“ übernimmt das stärkste Signal der letzten Sekunden. In Aufnahmen wird die Frequenz automatisch gefunden. Mit verbundenem Funkgerät zeigt die Seite zusätzlich die Hochfrequenz des Signals.
Häufige Fragen
Werden auch QPSK31 und PSK63 gelesen?
BPSK31, BPSK63 und QPSK31 werden gelesen und erzeugt; die Betriebsart wird oben auf der Seite gewählt. QPSK31 mit Fehlerkorrektur (Viterbi) und Wahl des Seitenbands.
Wie schwach darf das Signal sein?
In Prüfläufen mit je zehn Rauschfolgen fehlerfrei bis 0 dB (PSK31, QPSK31) bzw. 3 dB (PSK63) Rauschabstand bezogen auf 4 kHz Bandbreite und bei bis zu ±6 Hz Frequenzablage.