Kurzwellen-Ausbreitung und Weltraumwetter
Warum geht 20 m tagsüber, 80 m nachts und 10 m manchmal gar nicht? Die Ausbreitung auf Kurzwelle hängt von der Ionosphäre ab, und die von der Sonne. Die Seite erklärt die Zusammenhänge und zeigt die aktuellen Kennwerte des Weltraumwetters.
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Was die Seite kann
- Schichten der Ionosphäre und ihre Wirkung
- MUF und kritische Frequenz
- Tages-, Jahres- und Sonnenfleckengang
- Sonnenaktivität, K-Index und Polarlicht
- Faustregeln zur Bandwahl
Hintergrund
Die F-Schicht der Ionosphäre reflektiert Kurzwellen zurück zur Erde. Wie hoch die Frequenz dabei sein darf, gibt die MUF (höchste brauchbare Frequenz) an; sie steigt mit der Sonneneinstrahlung. Tagsüber dämpft die tiefere D-Schicht die unteren Bänder, nachts verschwindet sie. Geomagnetische Stürme, erkennbar an einem hohen K-Index, stören vor allem Verbindungen über die Polregionen.
In der Praxis
So geht es: zuerst die aktuellen Kennwerte des Weltraumwetters und die Bandbedingungen ansehen. Als grobe Regel gehen tagsüber die höheren Bänder von 20 m aufwärts, nachts die tieferen von 40 m abwärts. Steigt der K-Index, lohnen Verbindungen nach Süden mehr als über den Pol. Die tatsächliche Lage zeigt am besten ein Blick auf ein Band mit Baken oder aktiven Stationen.
Häufige Fragen
Woher stammen die Weltraumwetterdaten?
Von öffentlichen Diensten der Weltraumwetterbeobachtung; die Quellen sind in der App aufgeführt.
Was bedeutet ein K-Index von 5?
Einen geomagnetischen Sturm. Die Ausbreitung auf Kurzwelle ist dann oft gestört, Polarlicht wird in Mitteleuropa möglich.