Radiosonden empfangen und verfolgen
Wetterdienste lassen täglich Radiosonden an Ballonen aufsteigen. Die Sonden senden Position und Messwerte im Bereich 400,15 bis 406 MHz und lassen sich mit einem einfachen SDR-Empfänger mithören. Signal-Pirat erklärt Werkzeuge und Ablauf und rechnet, wie weit eine Sonde in großer Höhe zu hören ist.
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Was die Seite kann
- Frequenzbereich der Wetterhilfen: 400,15–406 MHz
- radiosonde_auto_rx sucht den Bereich mit einem RTL-SDR ab und dekodiert die Sonden
- SondeHub zeigt gemeldete Sonden auf einer Karte; Telemetrie unter CC BY-SA 2.0
- Funkhorizont und Pegel in Abhängigkeit von der Sondenhöhe
- Hinweise zum Umgang mit gelandeten Sonden
Hintergrund
Begrenzend ist beim Empfang meist der Funkhorizont, nicht der Pegel: Eine Sonde in 15 Kilometern Höhe ist von einer Antenne in zehn Metern Höhe über mehrere hundert Kilometer zu sehen. Nach der Landung reißt der Empfang ab, sobald die Sonde hinter Gelände verschwindet. Von Funkamateuren empfangene Messwerte gelten laut SondeHub als nicht kalibriert. Eine gelandete Sonde trägt in der Regel einen Hinweis des Betreibers; danach richten und keine fremden Grundstücke ohne Erlaubnis betreten.
In der Praxis
So geht es: Frequenz, Sendeleistung und Höhe der Sonde sowie Höhe, Gewinn und Kabelverlust der eigenen Antenne eintragen. Der Rechner zeigt Funkhorizont, Pegel und Reserve am Horizont.
Häufige Fragen
Ist der Empfang von Radiosonden erlaubt?
Der Empfang ist mit handelsüblichen Empfängern möglich; die Sonde sendet unverschlüsselt. Senden auf diesen Frequenzen ist nicht erlaubt.
Welche Hardware brauche ich?
Einen RTL-SDR-Empfänger, eine Antenne für 400 MHz und einen Rechner mit radiosonde_auto_rx.