Funkhorizont-Rechner für UKW und höhere Frequenzen
Wie weit reicht ein Funkgerät auf 2 m oder 70 cm? Oberhalb von etwa 30 MHz begrenzt vor allem die Erdkrümmung die Reichweite. Der Rechner ermittelt den Funkhorizont aus beiden Antennenhöhen und rechnet die Funkstrecke mit Dämpfung und Leistungsbudget durch.
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Was die Seite kann
- Funkhorizont aus Sender- und Empfängerhöhe
- Freiraumdämpfung bei gegebener Frequenz und Entfernung
- Leistungsbudget mit Antennengewinn, Kabeldämpfung und Empfindlichkeit
- Geländeschnitt mit Fresnelzone auf eigener Seite
- Ergebnisse mit Rechenweg
Hintergrund
Mit dem üblichen Erdradiusfaktor k = 4/3, der die Beugung in der Normalatmosphäre berücksichtigt, gilt näherungsweise d ≈ 4,12 · (√h₁ + √h₂) km, die Höhen in Metern. Zwei Antennen in 10 m Höhe ergeben so rund 26 km. Die Freiraumdämpfung beträgt 32,45 + 20 log₁₀(f/MHz) + 20 log₁₀(d/km) dB. Berge, Bebauung und Bewuchs verkürzen die Reichweite, Überreichweiten bei Inversionswetterlagen verlängern sie.
In der Praxis
So geht es: Frequenz, beide Antennenhöhen über Grund und die Entfernung eingeben. Der Rechner zeigt, ob die Gegenstelle innerhalb des Funkhorizonts liegt, wie groß die Freiraumdämpfung ist und wie viel Reserve das Leistungsbudget lässt. Für eine genaue Planung mit Bergen und Tälern folgt der Geländeschnitt mit Fresnelzone. Höhen über dem Meer gehören dort hinein, nicht in den Horizontrechner.
Häufige Fragen
Gilt der Funkhorizont auch für Kurzwelle?
Nein. Kurzwelle erreicht große Entfernungen über die Ionosphäre; dafür gibt es eine eigene Ausbreitungsseite.
Warum k = 4/3?
Die Luftdichte nimmt mit der Höhe ab, die Wellen werden leicht zur Erde gebeugt. Rechnerisch wirkt die Erde dadurch um ein Drittel größer.