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LoRa-Rechner: Airtime, Duty Cycle und Reichweite

LoRa erreicht mit wenigen Milliwatt viele Kilometer – auf Kosten der Datenrate. Der Rechner zeigt, wie Spreading Factor, Bandbreite und Kodierrate die Sendezeit je Paket, die erlaubte Sendehäufigkeit und die Reichweite bestimmen.

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Hintergrund

Jede Stufe des Spreading Factors verdoppelt etwa die Sendezeit und gewinnt rund 2,5 dB Empfindlichkeit. Im 868-MHz-Band gelten in Europa Begrenzungen der Sendezeit, in vielen Teilbändern 1 % – also 36 Sekunden pro Stunde. Der Rechner zeigt, wie viele Pakete einer Länge damit möglich sind, und warum ein höherer Spreading Factor nicht immer die bessere Wahl ist.

In der Praxis

So geht es: Spreading Factor, Bandbreite, Kodierrate und Nutzdatenlänge wählen. Der Rechner zeigt Sendezeit und Empfindlichkeit und wie oft pro Stunde gesendet werden darf. Danach Sendeleistung, Antennengewinne und Kabeldämpfung eintragen, um die Reichweite abzuschätzen. Kurze Pakete und ein möglichst niedriger Spreading Factor schonen das Band und die Batterie.

Häufige Fragen

Brauche ich für LoRa eine Bewilligung?

Im 868-MHz-Band nicht, solange Leistung und Sendezeit die Grenzen der jeweiligen Teilbänder einhalten. Im Amateurfunkband gelten die Amateurfunkregeln.

Wie weit reicht LoRa?

Mit freier Sicht und erhöhten Antennen viele Kilometer, in Gebäuden oft nur einige hundert Meter. Der Rechner zeigt beide Fälle.

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