Fresnelzone und Geländeschnitt
Freie Sicht allein genügt nicht: Eine Funkstrecke braucht einen freien Raum um die Sichtlinie, die erste Fresnelzone. Der Rechner zeigt ihren Radius entlang der Strecke und prüft, ob Gelände und Erdkrümmung sie verdecken.
Im Browser öffnen
Ohne Installation, ohne Anmeldung nutzbar.
Was die Seite kann
- Radius der ersten Fresnelzone an jedem Punkt
- Geländeschnitt mit Erdkrümmung
- Prüfung auf 60 % Freiheit als Faustregel
- Geeignet für Richtfunk, Relaisstandorte und LoRa
- Rechenweg mit Formel
Hintergrund
Der Radius der ersten Fresnelzone beträgt r = 17,32 · √(d₁ · d₂ / (f · d)) m, mit d₁ und d₂ als Abstand zu beiden Enden in km, d als Streckenlänge in km und f in GHz. In der Mitte einer 10-km-Strecke auf 2,4 GHz sind das rund 17,7 m. Als Faustregel sollten mindestens 60 % dieses Radius frei von Hindernissen sein.
In der Praxis
So geht es: beide Endpunkte auf der Karte setzen, Antennenhöhen und Frequenz eingeben. Der Geländeschnitt zeigt das Höhenprofil zwischen den Punkten, die Sichtlinie und die Fresnelzone. Wo das Gelände in die Zone ragt, ist die Strecke gefährdet. Abhilfe schaffen meist höhere Antennen an einem oder beiden Enden oder ein Zwischenstandort.
Häufige Fragen
Was passiert, wenn die Fresnelzone verdeckt ist?
Das Signal wird zusätzlich gedämpft, auch wenn die Gegenstelle noch sichtbar ist.
Gilt das auch für LoRa?
Ja. Gerade bei niedrigen Antennen auf 868 MHz ist die Fresnelzone oft der begrenzende Faktor.