S-Meter-Rechner: S-Stufen, dBm und Mikrovolt
Ein Rapport „5 und 9“ sagt nur dann etwas über die Signalstärke, wenn das S-Meter geeicht ist. Die IARU Region 1 hat dafür 1981 eine Empfehlung beschlossen. Der S-Meter-Rechner von Signal-Pirat rechnet nach dieser Empfehlung zwischen S-Stufe, Pegel in dBm und Spannung in Mikrovolt um und zeigt, wie weit das eigene S-Meter abweicht.
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Was die Seite kann
- S9 auf Kurzwelle (unter 30 MHz): −73 dBm, 50 µV an 50 Ω
- S9 auf UKW (ab 30 MHz): −93 dBm, 5 µV an 50 Ω
- Eine S-Stufe entspricht 6 dB
- Tabelle S1 bis S9+60 dB mit dBm und µV
- Abweichung des eigenen S-Meters in dB und S-Stufen
Hintergrund
Ein Pegel von 0 dBm entspricht einem Milliwatt; an 50 Ohm sind das rund 224 Millivolt, ein Mikrovolt entspricht −107 dBm. Sechs Dezibel sind eine Verdopplung der Spannung. Viele Geräte zeigen ohne Eichung zu viel oder zu wenig an, auf UKW und mit eingeschaltetem Vorverstärker oft deutlich anders als auf Kurzwelle. Mit einem Messsender oder einem Signal bekannter Stärke lässt sich die Abweichung bestimmen und bei Rapporten berücksichtigen.
In der Praxis
So geht es: Frequenzbereich wählen, Pegel in dBm oder Spannung in Mikrovolt eintragen und die S-Stufe ablesen. Zum Prüfen die angezeigte S-Stufe und den tatsächlichen Pegel eintragen; der Rechner zeigt die Abweichung.
Häufige Fragen
Warum ist S9 auf UKW anders?
Die IARU-Empfehlung legt für UKW einen 20 dB niedrigeren Bezugswert fest, weil dort die Signale meist schwächer sind.
Wie viele dB hat eine S-Stufe?
Sechs Dezibel, also die doppelte Spannung.